Viele Fischarten, darunter der Marmorierte Panzerwels (Corydoras paleatus) besitzen Barteln, meist beim Maul. In der Haut dieser Barteln – wie generell in der Haut der Fische – befinden zahlreiche Nervenendigungen und Geschmacksknospen. Zudem könne die Fische die Barteln aktiv bewegen, da diese mit Muskeln versehen sind.
Der Purpurprachtbarsch (Pelvicachromis pulcher) ist eine eher kleine Buntbarschart und daher beliebt in der Aquaristik. Besonders interessant ist das sehr fürsorgliches Brutverhalten dieser Art. Beide Geschlechter beteiligen sich an der Brutpflege.
In der Schweiz waren Dreistachlige Stichlinge (Gasterosteus aculeatus) ursprünglich nicht sehr weit verbreitet und kamen bis in die 1870er Jahre nur im äussersten Nordwesten in den Zuflüssen des Rheins bei Basel nördlich des Jura vor. Kurze Zeit später wurden Stichlinge mehrfach eingeführt. Im Verlaufe des 20.
In der Zucht von Aquarienfischen sind durch die gezielte Auswahl von bestimmten Merkmalen verschiedene Varietäten entstanden: Fische mit verlängerten Flossen, veränderten Körperfarben und -formen, darunter leider auch Extremzüchtungen. Diese sind oftmals in ihrem Verhalten massiv eingeschränkt. Das Ziel der Zucht müssen jedoch vitale Tiere sein.
Von einigen Fischarten ist bekannt, dass sie Wasser als Hilfsmittel bzw. Werkzeug benutzen, um Beute zu machen. So auch die Zwergfadenfische (Trichogaster lalius). Sie setzen für den Nahrungserwerb aufs Wasserspucken. Damit erwischen sie Beutetiere, die ausserhalb des Wassers leben und sich auf der Ufervegetation tummeln.
Mondfische (Mola mola) sind die schwersten Knochenfische, die es gibt. Auf Englisch heissen die Schwergewichte sunfish, also Sonnenfische, weil sie oft bewegungslos an der Wasseroberfläche liegen und sich zu sonnen scheinen.
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