Mit fundiertem Fischwissen in eine fischgerechtere Zukunft!
Wussten Sie, dass es Fische gibt, die zählen können, Schlafnester bauen, mit einem Wasserstrahl gezielt Insekten abschiessen, Artgenossen belauschen, um an Informationen heranzukommen, oder sich die Lippe reiben, wenn sie schmerzt? Die Welt der Fische ist voller Überraschungen!
Die Website fischwissen.ch vermittelt in populärer Form biologische Grundlagen und neuste Erkenntnisse aus der Welt der Wissenschaft. Zentrales Anliegen der Plattform ist, zum einen das Bewusstsein für die Empfindsamkeit und Fähigkeiten von Fischen allgemein zu fördern. Zum anderen möchten wir das Verständnis für die Bedürfnisse von Aquarien- und Laborfischen vertiefen und als Scharnier zwischen Wissenschaft und Praxis dienen.
Die Fachstelle Fischwissen betreibt die Website. Darüber hinaus befasst sie sich mit tierschutzrelevanten Fragen zum Thema Fischwohl, pflegt die Zusammenarbeit mit Fachleuten und engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung.
Eine natürliche Umgebung mit Pflanzen und Tieren wirkt auf uns Menschen wohltuend. In der Tierhaltung sind Gehege und Aquarien aber aus Gründen der Hygiene oder Pflege oftmals mit künstlichen Strukturen ausgestattet. Doch wie entscheiden sich Jungfische, wenn sie die Wahl zwischen echten und künstlichen Pflanzen haben?
Das neuste Hotspot, die Zeitschrift des Forums Biodiversität Schweiz, widmet sich daher dem Thema Monitoring der Schweizer Gewässer und erläutert, warum dies so wichtig ist.
Es gibt Fische, die unglaublich alt werden. Andere rasen in wenigen Wochen durch ihr Leben. Allerdings weiss man von vielen Arten kaum, welches Alter sie erreichen können. Das trifft auch auf Aquarienfische zu.
Der Guppy ist der Fischwissen-Fisch des Jahres 2026
Der quirlige Fisch ist wohl der bekannteste Aquarienfisch. Obwohl klein, sollte man die Art nicht unterschätzen. In Verhaltensstudien zeigt sie sich neugierig und lernfreudig. Für Fische eher ungewöhnlich ist ihre Fortpflanzung: Guppys sind lebendgebärend.
Rötliche Saugbarben sind gesellige Fische. Ihren Namen hat die Art von ihrem speziell gestalteten Mund, der dem Festsaugen, aber auch zum Abraspeln von Oberflächen dient. Das machen sich auch die Menschen zunutze.
Fische sind schlaue Tiere. Sie sind keine gefühllosen, von ihren Instinkten getriebenen Tiere mit Erbsenhirn und Dreisekundengedächtnis. Die Forschung hat diese Vorstellung längst widerlegt. Und liefert immer wieder neue Beispiele für die beachtlichen kognitiven Fähigkeiten von Fischen.
Eine Haltung von Aquarienfischen muss wohl überlegt sein und braucht einiges an Fachwissen. Damit der Einstieg gelingt und es den Fischen gut geht, müssen verschiedene Punkte beachtet werden.
Die Broschüre gibt einen Einblick in die Biologie und die artgerechte Haltung von Aquarienfischen und soll allen Interessierten das Wesen der Fische näher bringen und das Verständnis für diese faszinierenden Tiere fördern.