Gut erholt lernt es sich besser. Doch nicht selten wird der nächtliche Schlaf gestört. Wie bei anderen Tierarten hat dies auch bei Fischen einen negativen Einfluss auf die Lernfähigkeit
Fische schmecken mit der Haut und hören mit der Schwimmblase. Diese überraschenden Erkenntnisse aus der Wissenschaft und viele mehr zeigen: Fische sind Lebewesen mit feinen Sinnen.
In dieser Studie wurde untersucht, wie sich Haltungsbedingungen auf die Attraktivität von männlichen Zebrafischen auswirkt. Im Wahlversuch fällten die Weibchen eine klare Entscheidung.
Lippfische sind bekannt für ihre Cleverness. Um an die nahrhaften Teile ihrer Beutetiere zu kommen, setzen gewisse Arten Felsen als Ambosse ein. Mit Hilfe eines Community Science Projekts sind nun weitere Belege für dieses Verhalten dazugekommen.
Erstmals ist es gelungen nachzuweisen, dass Meerbrassen zwischen Menschen unterscheiden und sich dabei an der Farbe der Tauchausrüstung orientieren. Dass der Lerntest mit wildlebenden Fischen durchgeführt wurde, macht ihn besonders wertvoll.
Diese besorgniserregende Erkenntnis ergab eine aktuelle Bewertung der Roten Liste, die Forscher:innen unter der Leitung der Weltnaturschutzunion (IUCN) durchgeführt haben. Verursacht wird diese Entwicklung hauptsächlich durch Verschmutzung, Wassernutzung und Landwirtschaft.
Viele Fischarten betreiben Brutpflege, um dem Nachwuchs einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Dabei ist die Bandbreite der Formen der elterlichen Betreuung sehr gross. Sie reicht vom Verteidigen des Laichs über das Maulbrüten bis zu komplexen Helfersystemen.
Der scheibenförmige Diskusfisch in seinem markanten Streifenkleid ist ein Hingucker. Er ist ein beliebter Aquarienfisch, allerdings anspruchsvoll in der Haltung. Aussergewöhnlich ist auch sein Brutpflegeverhalten, das an Säugetiere erinnert.
Die Flossensauger (Gastromyzontidae) sind in vielen Belangen spezielle Fische. Sie leben bodenorientiert und sind mit ihrem Körperbau gut an strömungsreiche Gewässer angepasst. Die vergrösserten Brust- und Bauchflossen dienen ihnen wie Saugnäpfe dazu, sich am Untergrund festzuhalten.
Zum ersten Mal konnte man nachweisen, dass schwach elektrische Elefantenrüsselfische (Gnathonemus petersii) bei der Ortung zusammenarbeiten. Sie teilen gegenseitig blitzschnell elektrische Bilder von Objekten und erweitern so ihren individuellen Wahrnehmungsbereich.
Seegraswiesen gehören zu den wichtigsten Lebensräumen für Meerestiere. Zudem sind sie bedeutende Kohlestoffspeicher und schützen die Küsten vor Erosion. Doch in den letzten Jahren haben sie stark gelitten und viele sind verschwunden.
Zitronensalmler sind friedliche Fische und gehören zu den eher weniger auffälligen Aquarienfischen. Im Aquarium entfalten sie ihren Reiz insbesondere dann, wenn sie artgerecht in grösseren Gruppen leben können.
Er baut Tunnelnester, mag die Farbe Rot und ist äusserst anpassungsfähig. In der Schweiz hat diese eher kleine Fischart ihr Vorkommen mit menschlicher Hilfe stark ausgeweitet.
Falsche Putzerfische sind ausgebuffte Kerlchen. Sie haben Strategien entwickelt, wie sie wehrhafte Riffbarsche austricksen und deren Laich räubern können.