Das Leben im Wasser hat bei den Fischen die Entwicklung der verschiedenen Sinne beeinflusst und zu Anpassungen geführt, die bei Landwirbeltieren nicht vorkommen. Eine spezielle Anpassung ans Wasserleben ist, dass die Geschmacksknospen nicht nur in der Mundhöhle vorkommen, sondern auf der ganzen Körperoberfläche einschliesslich der Flossen. Auch Kiemen, Lippen und Barteln sind damit ausgestattet. Auf diese Weise können Fische mit dem ganzen Körper Stoffe wahrnehmen, die im Wasser gelöst sind, auch über weite Entfernungen.
Die Sinne
Die verschiedenen Sinne liefern den Fischen wichtige Information fürs Überleben. Fische sehen Farben, sie hören, riechen, schmecken, tasten nach Futter, sie haben einen Temperatursinn und einen speziellen Ferntastsinn, das Seitenlinienorgan. Mit dessen Hilfe registrieren die Fische schwache Wasserbewegungen und Druckunterschiede. Einige Arten können elektrische Felder wahrnehmen. Zudem ist bekannt, dass Fische zur Navigation neben verschiedenen sensorischen Reizen die Magnetorezeption, das heisst, die Fähigkeit, das Magnetfeld der Erde wahrnehmen zu können.
Kommunikation
Meist nutzen Fische eine Kombination aus akustischen, visuellen, chemischen, taktilen oder elektrischen Signalen, um einander ihre Botschaften zu übermitteln.