Mit fundiertem Fischwissen in eine fischgerechtere Zukunft!
Wussten Sie, dass es Fische gibt, die zählen können, Schlafnester bauen, mit einem Wasserstrahl gezielt Insekten abschiessen, Artgenossen belauschen, um an Informationen heranzukommen, oder sich die Lippe reiben, wenn sie schmerzt? Die Welt der Fische ist voller Überraschungen!
Die Website fischwissen.ch vermittelt in populärer Form biologische Grundlagen und neuste Erkenntnisse aus der Welt der Wissenschaft. Zentrales Anliegen der Plattform ist, zum einen das Bewusstsein für die Empfindsamkeit und Fähigkeiten vonFischen allgemeinzu fördern. Zum anderen möchten wir das Verständnis für die Bedürfnisse von Aquarien- und Laborfischen vertiefen und als Scharnier zwischen Wissenschaft und Praxis dienen.
Die Fachstelle Fischwissen betreibt die Website. Darüber hinaus befasst sie sich mit tierschutzrelevanten Fragen zum Thema Fischwohl, pflegt die Zusammenarbeit mit Fachleuten und engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung.
Fizzi, unser gewitzter und neugierige Fischwissen-Fisch, weiss stets über die neusten Erkenntnisse aus der Fischwelt Bescheid und teilt diese immer gerne mit allen Interessierten.
Wie Schimpansen oder Raben erkennen sich auch Putzerlippfische im Spiegel. Und sie können noch mehr: Sie haben auch die Fähigkeit, sich selbst und ihre Artgenossen auf Fotos zu erkennen. Dafür müssen sie ein persönliches, inneres Bild von sich selbst haben. Möglicherweise sind sie sich also bewusst, wer sie sind.
Der Kardinalfisch gehört zu den beliebtesten Aquarienfischen weltweit. Die Art stammt ursprünglich aus China. Hier ist sie durch Aquakultur und landwirtschaftliche Aktivitäten vom Aussterben bedroht. Kardinalfische sind allerdings sehr anpassungsfähig und in Gefangenschaft leicht zu züchten. Das hat auch dazu geführt, dass sie mittlerweile in den Gewässern vieler Ländern vorkommen.
Schwertträger sind eine der beliebtesten Aquarienfischarten. Sie gehören wie die bekannten Guppys und Platys zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Die Weibchen bringen fertig entwickelte und schwimmfähige Larven zur Welt. Beim Männchen ist Schwanzflosse schwertförmig verlängert. Ein interessantes biologisches Merkmal, das dieser Art den Namen verliehen hat.
Massagen sind wohltuend und nachweislich gut für die Gesundheit. Auch Fische sind empfänglich für entspannende Momente. In der Aquakultur sind Nilbuntbarsche (Oreochromis niloticus) häufig aggressiv untereinander. Gitterstäbe mit weichen Borsten könnten helfen, das aggressive Verhalten zu reduzieren und das Sozialgefüge zu stabilisieren.
Fische sind schlaue Tiere. Sie sind keine gefühllosen, von ihren Instinkten getriebenen Tiere mit Erbsenhirn und Dreisekundengedächtnis. Die Forschung hat diese Vorstellung längst widerlegt. Und liefert immer wieder neue Beispiele für die beachtlichen kognitiven Fähigkeiten von Fischen.
Eine Haltung von Aquarienfischen muss wohl überlegt sein und braucht einiges an Fachwissen. Damit der Einstieg gelingt und es den Fischen gut geht, müssen verschiedene Punkte beachtet werden.
Die Broschüre gibt einen Einblick in die Biologie und die artgerechte Haltung von Aquarienfischen und soll allen Interessierten das Wesen der Fische näher bringen und das Verständnis für diese faszinierenden Tiere fördern.